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Daten und Methodik

Jede Zahl braucht eine Quelle, eine Produktzuordnung und einen Zeitpunkt. Diese Regeln erklären, wie der gespeicherte Stand entsteht und wo seine Aussage endet.

Quellen und Erfassung

Verarbeitet werden die hinterlegten offiziellen Markt- und Prospektquellen: Produktbezeichnung, Marke, Kategorie, belegte Merkmale, Menge, Preis, Pfand, Bedingungen, Gültigkeit, Filiale, Quelle und Prüfzeitpunkte. Die Händlerseite zeigt das tatsächliche Verzeichnis. Automatische Erfassung läuft zentral im Hintergrund. Besucher lesen gespeicherte Daten und lösen keine Händlerscans aus.

Hinweise und passende Fotos können zur Quellenprüfung eingereicht werden. Sie werden erst nach Prüfung übernommen. Eine reine Erreichbarkeit einer Website oder eines Prospekts beweist noch keine vollständig gelesenen Angebote.

Produktidentität und unbekannte Merkmale

Genaue Bezeichnung, Marke, Produktlinie, bekannte Alkoholstärke, Inhalt, Anzahl, Reifealter, Edition, Präsentation, Hersteller und Herkunft müssen soweit belegt zusammenpassen. Unterschiedliche Stärken, Altersstufen, Fassvarianten und Flaschengrößen werden historisch nicht unbemerkt zusammengelegt. Unbekannt bleibt unbekannt: kein angenommener Inhalt von 0,7 l, kein ergänztes Reifealter und keine erfundene Herkunft.

Eine Sortimentsaktion kann mehrere Ausführungen enthalten und bleibt dann ohne eindeutige historische Produktbewertung. Geschenkset und Standardflasche werden nicht gleichgesetzt. Produktabbildungen sind Anschauung; eine Beispielabbildung bestätigt nicht jede Sorte oder Filialverfügbarkeit. Alkoholfreie Alternativen und spirituosenhaltige Fertigmischgetränke werden gesondert geführt.

Mengen und Kaufbedingungen

Anzahl × Füllmenge ergibt den Gesamtinhalt. Für einen Literpreis müssen Menge und Warenpreis plausibel belegt sein. Er bezieht sich auf einen Liter angebotenes Getränk und enthält kein Pfand. Fehlendes Pfand wird nicht automatisch zu null. Minis mit 20 × 0,02 l sind ein Mehrfachpack mit 0,4 l, kein angenommener Kasten.

Karten-, App- und Couponbedingungen bleiben sichtbar. Mehrfachaktionen brauchen eine verifizierte Regel für Mindestmenge und Preis. Ein nicht belegter Einzelpreis wird daraus nicht erfunden. Bei Geschenksets wird kein angenommener Wert der Zugaben vom Preis abgezogen.

Gültigkeit, Wochenwechsel und Quellenlücken

Kalendertage und Wochenwechsel folgen Europe/Berlin. Kommende Aktionen bleiben Vorschau; abgelaufene Aktionen verlassen die aktive Auswahl. Ein neuer Abruf verlängert keine Gültigkeit.

Ein erfolgreicher Abruf unterscheidet sich von einem Versuch mit Fehler. Bei Fehlern können ältere bestätigte Angebote mit ihrem ursprünglichen Prüfdatum und bis zum ursprünglichen Ende sichtbar bleiben. Auf Angebotskarten dieser Seiten wird der älteste verfügbare Filialbeleg genannt; mehr als 36 Stunden alte Belege werden gekennzeichnet. Fehlende Zeitpunkte bleiben erkennbar. Ein erfolgreicher Abruf ohne Angebot bestätigt weder ein leeres Sortiment noch einen fehlenden Warenbestand.

Deduplizierung und statistische Zählweise

Identische Aktionen je Händler werden einmal gezählt, auch bei mehreren Filialbelegen. Produktmerkmale, Packung, Preis, Pfand, Zeitraum und Kaufbedingung müssen dafür übereinstimmen. Aktuelle und kommende Aktionen, normale Preise, Karten-/Couponpreise und Mengenpreise werden getrennt. Auswertung und Gebiet stehen am Datenabschnitt.

Preisbereiche nach Kategorie und Gebinde beschreiben eine Stichprobe verschiedener Produkte. Es gibt keinen Gesamtmittelwert über alle Spirituosen. Ein Mittelwert wird nur bei mindestens drei heutigen normalen Händleraktionen derselben hinreichend genau belegten Ausführung und Packung berechnet, gleichgewichtet je Aktion. Keine Gewichtung nach Verkaufsmenge und kein repräsentativer Weimarer Preisindex. Unbekannte Mengen erzeugen keinen Null-Euro-Literpreis.

Aufbau und Grenzen der Historie

Gespeichert werden echte Beobachtungen und Preisänderungen. Für eine historische Reihe zählt ein abgeschlossener Aktionszeitraum einmal. Die letzten acht Wochen müssen mindestens drei genaue Vergleichsaktionen über mindestens 14 Tage tragen. Widersprüchliche Preise innerhalb eines Zeitraums sperren die Reihe. Eine nicht vollständig geladene Historie erzeugt keine scheinbar belastbare Kurve.

Es werden keine Preise rückwirkend erfunden. Häufigeres Abrufen erzeugt keine längere Aktionsgeschichte. Die Preisampel folgt derselben Mindestbasis. Eine Reihe zu einer einzelnen Filiale beschreibt nicht die gesamte Stadt.

Ausverkauf, Nachlieferung und Korrekturen

Prospektpreise sind keine Live-Bestände. Produkte können vorzeitig ausverkauft sein oder nachgeliefert werden. „Noch da?“-Meldungen sind zwei Stunden gültige Nutzermomentaufnahmen und bleiben von bestätigten Angebotsdaten getrennt.

Nutze „Korrigieren“ an einer Karte oder „Preis entdeckt“ für fehlende Angebote und nenne eine überprüfbare Quelle. Die Anleitung beschreibt den Ablauf. Personenbezogene Zusatzdaten und Betreiberkontakt sind unter Datenschutz und Impressum erklärt.